Trainer

Eric Bernardi

 

5. Dan Iaido

aktuell: 2. Platz Schweizermeisterschaft 2020

5. Dan Jodo

aktuell: 1. Platz Schweizermeisterschaft 2020

aktuell: 3. Platz Europameisterschaft Polen 2019

 
Meine Liebe zum Iai begann ganz harmlos mit der Faszination für Samurai, ihre Schwerter und Bewegungen. Nach nun über 15 Jahren ist Iaido und auch Jodo nicht mehr aus meinem Leben weg zu denken. Dabei ging es nur am Anfang darum wie ein cooler Samurai auszusehen... Was wirklich zählt sind die grossartigen Leute die ich kennenlernen durfte und was Budo in meinem "normalen" Leben bewirkt hat...

Fast alles was mich als Budoka ausmacht habe ich Ishido Sensei und René Sensei zu verdanken (ich könnte mir keine besseren Lehrer wünschen), ihre unglaubliche Hingabe und Energie, welche sie in Budo und auch mich persönlich investieren, ist meine Motivation als Trainer...
Mein Wissen und mein Können gehören nicht mir, sie sollen viel mehr dazu  dienen, eine wunderbare Kunst und Philosophie zu erhalten und an Interessierte weiterzugeben...

 

Yvonne Lauper

5. Dan Iaido

aktuell: 3. Platz Schweizermeisterschaft 2020

5. Dan Jodo

aktuell: 2. Platz Schweizermeisterschaft 2020

grösster Erfolg: 1. Platz Europameisterschaft 2012

 

2005 hatte ich herausgefunden, dass es Iaido gibt. Da ich schon seit Jahren an Japan fasziniert war und ich (da ich kein Judo mehr machte) eine neue Freizeitbeschäftigung suchte, kam Iaido gerade recht. In Iaido ist der Männeranteil meist höher als der Frauenanteil. Schwerter scheinen also eher die Männer zu reizen... Im Training spielt das aber keine Rolle. Jeder trainiert für sich. Wenn aber korrigiert wird, können wir durch die Erklärungen der Trainer von den Fehlern der anderen Trainierenden lernen. Dasselbe gilt natürlich auch, wenn man selbst korrigiert wird. Mein Anfang selbst war harzig. So richtig wollte sich mein Schwert nicht von mir führen lassen. Aber ich liess mich nicht unterkriegen und bin heute immer noch dabei. Ein wenig Sturheit kann da nicht schaden. (^.~)

Ich weigerte mich immer, Jodo anzufangen. Kiai zu machen, das ist nichts für mich, das interessiert mich nicht. Das war meine Einstellung, bevor mich Eric dann 2007 doch noch überreden konnte, ein Training mal mitzumachen. Meine Einstellung gegenüber Jodo änderte sich schlagartig. Gleich vom ersten Training an hatte es mich gepackt. Iaido und Jodo ergänzen sich super. In Jodo erhält man ein Gespür für die Distanzen, die in Iaido völlig fehlen. Zwar kann man dies durch diverse Übungen ein wenig verbessern, aber im Grunde hat man nur seinen vorgestellten Gegner in Iaido. Durch den Partner im Jodo muss man sich auch auf seinen Gegner einstellen, das bedeutet, die Bewegungen müssen zur rechten Zeit erfolgen, wie auch im Judo früher.

Tja, ich glaube, ich komme von Iaido und Jodo nicht mehr so schnell los.